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Die Fastnachtsbeichte

Eine Verfilmung der Novelle "Die Fastnachtsbeichte" von Carl Zuckmayer. Ein mysteriöser Mordfall vor dem Hintergrund der Mainzer Fastnacht von 1913. In den Hauptrollen unter anderem damals war Götz George. Wird heute noch häufig von den Dritten-Programmen in zur Fastnachtszeit gesendet. 

Mainz zur Karnevalszeit im Jahr 1913: Während der Beichte wird im Dom ein junger Mann ermordet. Die Untersuchung des Falls wird einer ganzen Familie zum Schicksal und enthüllt ein dichtes Netz menschlicher Verstrickung und Schuld.

BRD 1960, 99 Min.
Regie: William Dieterle
Buch: Kurt Heuser
nach einer Erzählung von Carl Zuckmayer
Unter anderem mit: Hans Söhnker, Gitty Daruga, Götz George, Friedrich Domin

Handlung:

Am Nachmittag des Fastnachts-Samstag 1913 betritt ein Mann in Dragoneruniform den Mainzer Dom, um zu beichten. Aber schon nach dem ersten Satz bricht er tot zusammen. Wie sich herausstellt wurde er, ohne dass er es selbst zunächst bemerkte, mit einem dünnen Dolch in den Nacken gestochen, noch bevor er den Dom betreten hatte. Am Abend des gleichen Tages bekommt der Dragonerleutnant Jeanmarie de Panezza, Sohn einer reichen, angesehenen Mainzer Familie, Besuch von seiner Kusine Viola Moralter aus Sizilien, die er seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen hat. Viola wirkt verstört und scheint überrascht, als sie Jeanmarie sieht.

Kurz nach dem Mord wird in einem Bordell in der Kappelhofstr. wurde ein betrunkener junger Mann verhaftet, der sich dadurch verdächtig machte, dass er eine große Geldsumme und eine Pistole bei sich führt. Dieser Clemens ist ebenfalls beim Dragoner-Regiment und der Sohn einer Frau namens Bäumler, die gelegentlich für die Familie Panezza als Hilfskraft arbeitet und die die Milchamme von Jeanmarie gewesen war. Bei den anschließenden Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Ermordete Ferdinand war, ebenfalls ein Sohn dieser Frau. Ferdinand war wegen einer Unterschlagung zur Fremdenlegion geflohen und dort angeblich umgekommen. Tatsächlich hatte er aber seinen Tod nur fingiert und war nun nach Mainz zurückgekehrt. Panezza gesteht einem Vertrauten, dass dieser Ferdinand sein illegitimer Sohn war, den er mit der Bäumler gezeugt hatte, als sie als Amme im Haus lebte.

Ferdinand hatte sich nach seiner Desertation von der Fremdenlegion als sein Bruder Jeanmarie ausgegeben. Unter diesem Namen besuchte er Viola in Sizilien, die ihn zuletzt als Kind gesehen hatte und sich jetzt unsterblich in ihn verliebt. Nachdem er ihr wertvollen Schmuck unter einem Vorwand abgenommen hat, verschwindet er spurlos. Viola ahnt, dass er nach Mainz geht und folgt ihm. Auf die Reise nimmt sie einen verwachsenen Mann namens Lolfo mit, der der unehelich mit einer Bäuerin gezeugte Sohn ihres Vaters und ihr selbst treu ergeben ist. Tatsächlich ist Ferdinand nach Mainz gegangen, um seinen Vater Panezza zu erpressen. Er hatte zunächst seinen Bruder Clemens aufgesucht und ihn aufgefordert, mit ihm nach Amerika auszuwandern. Um nicht erkannt zu werden, hatte er mit Clemens die Kleidung getauscht, sodass er nun die Uniform und Clemens den Anzug mit dem Geld aus dem Erlös des unterschlagenen Schmucks trug. Lolflo, der mit Viola am gleichen Tag in Mainz eintrifft, erkennt Ferdinand in der Menge. Er folgt ihm bis vor den Dom und ersticht ihn dort aus Eifersucht und um Viola zu rächen.

9.10.13 22:31
 
Letzte Einträge: Närrisches Grundgesetz der Mainzer Fastnacht , Mainzer Freischützen Garde 1901 e.V.


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